DIE LANDWIRTSCHAFT DES DRESENHOFS

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Markus beendet die Maissaat 2011 Markus beendet die Maissaat 2011

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Die Lage des Dresenhofs im Norden von Weiler, einem Vorort der Millionenstadt Köln, ist zum einen gekennzeichnet durch die Nähe des Wasserwerkes Weiler, das sich in einer Entfernung von ca. 600 m Luftlinie vom Hof befindet und der Wasserversorgung eines großen Teils der Kölner Bevölkerung dient; zum anderen durch die Urbanität an sich.

Seit 25 Jahren besteht zwischen der Landwirtschaft und der Rhein-Energie AG als Wasserwerksbetreiber eine sehr gut funktionierende Kooperation.

Seit der Gründung ist Georg Kellerwessel Vorstandsmitglied, sowie seit mehr als einem Jahrzehnt Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises "Ackerbau und Wasser im linksrheinischen Kölner Norden e.V.", dem mehr als 60 landwirtschaftliche Betriebe der Region angehören.

 

Die bisher erläuterten Gegebenheiten führten schon vor vielen Jahren dazu, dass auf dem Dresenhof die umfangreichen Ackerflächen pfluglos bestellt werden. Diese in Fachkreisen als konservierende Bodenbearbeitung bekannte Wirtschaftsweise nutzt in nahezu idealer Weise die naturgegebene Fruchtbarkeit des Bodens. Indem nun nicht mehr alle Pflanzenteile, wie Stroh, Gründüngung in Form von Ölrettich, Stallmist, Kompost und Champost 30 cm tief im Boden vergraben werden, stehen alle diese organischen Komponenten nunmehr der Humuspflege des Bodens, sowie der Ernährung der Mikroorganismen zur Verfügung. Das Ergebnis ist eine deutliche Zunahme der Population der Regenwürmer, die eine vollkommen natürliche Verbauung des Bodens begleiten. Effekt für den vorbeugenden Gewässerschutz ist die sichere Konservierung der natürlichen Nitratgehalte des Bodens. Durch die ständige Förderung von Bewuchs auf den Flächen konnte dem Nitrateintrag ins Grundwasser neben anderen Einflüssen erfolgreich entgegengewirkt werden.

 

Nun zum eigentlichen Ackerbau :

 

Angebaut werden auf dem Dresenhof neben Zuckerrüben, Weizen, Braugerste, Raps, Hafer und Mais, die an die entsprechenden Marktpartner verkauft werden, natürlich auch alle Futtermittel, die zur Versorgung der Rinder und der Pferde gebraucht werden.

Bis auf Mineralfutter und Eiweißkomponenten wird alles Futter selbst erzeugt.

Die Mechanisierung des Betriebes spiegelt die Philosophie der oben beschriebenen Wirtschaftsweise wider.

Sowohl unser neuer Fendt 724 Vario Visioplus als auch der 820 Vario sind mit der Michelin Xeo Bib X -Bereifung bodenschonend ausgerüstet. Konsequent 0,9 bar Reifeninnendruck sowie genaues Einschätzen der Bodenfeuchtigkeit verhindern Bodendruck und die damit einhergehenden Verdichtungen des Bodens. Alle zu Erntezwecken und sonstigen Ausbringungsarbeiten eingesetzte Technik verfügt über ähnliche Reifen bzw. Reifendruckregelanlagen.

Bodendruck und Schädigung des

natürlich entstehenden Bodenprofils zu verhindern ist stets erste Prämisse bei allen Arbeiten.

Gesät wird Getreide und Raps, sowie Gras und anderes mit einer 3 m Horsch Pronto; die Bodenbearbeitung erfolgt mit einem 5 m Mulchsaatgrubber der Fa. Horsch, dem Terrano FX aufgesattelt, sowie einer 5 m Kurzscheibenegge ( Joker von Horsch ). Gedüngt wird mit einem Amazone-Streuer mit 3 to Volumen. Mit einer 27 m breiten Anhängerspritze Eurotrain 5000 von Lemken werden computergesteuert alle Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt. Die Getreideernte erledigt ein Lexion 540 mit 6,60 m Schneidwerk von Claas.

Die komplette Technik für die Grünlandernte kommt auch von der Fa. Claas.

Die Zuckerrübenaussaat erfolgt seit vielen Jahren gemeinsam mit unserem Nachbarbetrieb Michael Frenger aus Fühlingen. Eine im gemeinsamen Besitz stehende 18-reihige Accord Sämaschine (mit Mulchsaatausrüstung) erledigt diese Arbeit.

Die Ernte der Zuckerrüben wird durch einen Lohnunternehmer mit einem 6 reihigen Selbstfahrer der Fa. Ropa durchgeführt.Der Transport  zur Fabrik Euskirchen der Fa. Pfeiffer & Langen wird auch von  Lohnunternehmen mit LKWs durchgeführt.

 Auch die Arbeiten der Maisaussat und -ernte erledigt ein Lohnunternehmer. Die übrigen Transporte von Getreide, Heu, Stroh und Mist erfolgen durch den Betrieb selbst.

Der hochmotivierten Einstellung unserer Mitarbeiter sowie deren und  unsere Liebe zu den Tieren und unserer Arbeit- den schönsten Beruf der Welt zu haben- also dem großen Glück Landwirt zu sein, verdanken wir den Erfolg unseres Unternehmens Dresenhof. 

Solette, nach wie vor unsere Beste Solette, nach wie vor unsere Beste

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